Regionales 3-Spiel-Turnier: Freude am raschen Spiel

Rund 100 Turnerinnen und Turner haben am regionalen 3-Spiel-Turnier in Uznach in teilweise hektischen Spielen um Punkte gekämpft und den Abend in lockerer Kameradschaft genossen.

Bereits zum dritten Mal in Folge hat die Männerriege zusammen mit den Sport Fit Frauen vom Turnverein Uznach unter der Leitung von OK-Präsident Bruno Hüppi das regionale Plauschturnier erfolgreich durchgeführt. Gespielt wurde in den drei Disziplinen Prellball, Indiaca und Speckbrettli. Dabei ging es darum, die jeweiligen Spielgeräte möglichst raffiniert und regelkonform über das Netz zurückzuspielen.

Interview mit dem OK-Präsidenten Bruno Hüppi:

Wer hat mitgemacht? B.H.: Wir hatten 93 Anmeldungen aus den Turnvereinen Benken, Eschenbach, Goldingen, Gommiswald, Kaltbrunn, Schmerikon und Uznach, wobei 33 allein aus dem Nachbardorf Kaltbrunn angereist sind. Alle Damen und Herren haben wir in gut durchmischte Dreierteams eingeteilt.

Was war die Idee dieser Durchmischung? B.H.: Beim Plauschturnier geht es weniger um Sieg oder Niederlage, sondern ums lockere gemeinsame Spiel. Man lernt sich auch über die Dorfgrenzen hinweg kennen und bei diesen drei Disziplinen können Männer und Frauen sehr gut in gemischten Gruppen gemeinsam spielen.

Nach welchen Regeln wird gespielt? B.H.: Das Turnier dient auch als Vorbereitung auf den Kantonalen Sport-Fit-Tag, deshalb gelten die gleichen Spielregeln.

Sämtliche Gruppen spielen zwei Runden à je sechs Spiele. Ein Spiel dauert bei uns jeweils drei Minuten. Das ergibt total 36 Minuten effektive Spielzeit mit voller Konzentration, wobei in jeder Disziplin vier Spiele gegen unterschiedliche Teams zu absolvieren sind.

Wie gross war der Arbeitsaufwand? B.H.: Ich habe schon einige Nachtschichten eingelegt. Bedanken möchte ich mich bei all den vielen Helferinnen und Helfern beim Einrichten der Halle, den Spielleitungen, in der Festwirtschaft sowie dem Aufräumen zu später Stunde. Der Festwirtschaftsbetrieb läuft seit 19 Uhr durchgehend bis nach der Rangverkündigung, so dass niemand auf dem Trockenen sitzen muss und auch der kleine oder grössere Hunger gestillt werden kann.

Gibt es eine Fortsetzung dieser Tradition? B.H.: Ich kann mir vorstellen, dass die Uzner diesen Anlass erneut organisieren werden, sofern sich kein anderer Turnverein aus der Region findet. Bei uns bietet sich die Möglichkeit – der Gesamtübersicht und der tollen Atmosphäre wegen – alle Spielfelder und auch die Festwirtschaft in derselben Halle einzurichten ist.

Was gibt es zu gewinnen? B.H.: Mitmachen ist wichtiger als Siegen! Es winken ein spezieller Kaffee aus der Festwirtschaft, ein Siegerbild in der Zeitung sowie die Erinnerung an einen gelungenen Abend.

März 2019 / KUGN

Die drei Bestplatzierten Teams auf dem Siegerpodest.